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DORSTEN. “Ich liebe das Leben, ich liebe die Menschen und die Natur. Deshalb male ich.” Sehr heimatverbunden sind die Bilder der Rybnikder Malerin Brygida Przibyla, die noch bis zum 30. Juni im Forum der VHS ausgestellt werden.
Mit einer Ausstellungseröffnung ihrer Werke startete der offizielle Teil des Besuchs einer Delegation aus der polnischen Partnerschaft am Freitagnachmittag. Ihn und Brygida verbinde ein Geheimnis, sagte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst bei der Begrüßung der Gäste. Bei freundschaftlichen Besuchern seinerseits in Polen oder ihrerseits in Deutschland habe man sich versprochen, einmal mit einander zu tanzen. „Bisher ist das nicht gelungen. Wir arbeiten daran, dass es heute Abend klappt."
“Vulkan” Tanz ist nur eines der vielen Hobbys von Brygida Przibyla: Sie segelt, spielt Volleyball, schwimmt gern, fährt Ski. Und wenn man ihr eines nicht ansieht, sind es die 64 Jahre. Sie sei ein “Vulkan’”, habe einer ihrer Dozenten aufgrund ihres Temperaments einmal zu ihr gesagt. Und auch das seiht man ihrer Kunst überhaupt nicht an. Ruhige Lanschaftsbilder, durchaus etwas verklärt, sind ihre Spezialität. Das kann nur jemand malen, der völlig in sich selbst ruht. Glaubt man... Dass die Dame einen Hochschlussabschluss in Ökonomie mitbringt, würde man nicht unbedingt erwarten. Schon iher, dass die “Rentnerin” Kunstlehrerin für Kinder isst, ein bisschen singt und den Jazz lieb. Vorbehaltslos steht sie zu Rybnik, ihrer Heimat. “Das ist mein Platz in der Welt. Und ich könnte mir auch nicht vorstellen, den zu verlassen.
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Um Flüsse, Wälder, Felder und Feldwege, Bäche und Seen zu malen, geht sie germn in die Natur. Erst wird eine Skizze angefertigt, dann folg das Gemälde auf Leinwand und Platten, in Öl oder Pastell gemalt. Dabei achtet sie vor allem auf die LIchtverhältnisse
 Brygida Przibyla (2. von links) bei der Eröffnung der Partnerschafttage 2011 - Foto Alfred Gebauer
Neben der Natur hat es ihr auch die Architektur angetan. Kleine Kapellen etwa, oder auch die schneebedeckte Antonius-Basilika in Rybnik, die fast schon eine Mitelstellung zwischen den 21 mitgebrachten Bildern einnimmt. In Zukunft, verrät die Künstlerin, wolle sie sich mehr mit Menschen beschäftigen.
Berthold.Fehmer@ DorstenerZeitung.de
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